ohne worte
hilflos, sehnsüchtig, verloren, einsam, unsicher, ängstlich, verärgert
jeden morgen um 9:30 geht die haustüre auf und sie schiebt ihren mann bis an die haustüre so das er rausschauen kann, sie steht vor ihm angelehnt an das treppengeländer schaut sie dem treiben auf der strasse zu.
wortlos beobachten beide alles was vor ihrem haus passiert.
eine woche lang habe ich die beiden beobachtet, zwangsläufig sozusagen da unsere baustelle direkt vor ihrem haus war.
ich habe die beiden beobachtet, während sie mich beobachtet haben.
ich habe jeden tag freundlich gegrüßt und jeden morgen nur ein zögerliches und leichtes nicken als antwort bekommen.
bei jedem anderen hätte ich mir wahrscheinlich beim zweiten nicken gesagt na gut, dann lasse ich es eben aber hier war das nicken der beiden ausreichend für mich.
nie habe ich die beiden gesehen das sie sich unterhalten hätten, still und sehr verloren warteten beide nur das etwas passierte und beobachteten ihre umgebung.
ich machte mir so meine gedanken, warum er wohl im rollstuhl saß, er hatte beide beine amputiert.
ich fragte mich welche probleme er wohl hatte, mit dem verlust beider beine, wie er sich fühlt und was er dabei wohl alles mitgemacht hat.
aber wahrscheinlich sind es gefühle die ich nicht nachempfinden kann.
krachend und mit viel lärm trat ich mit dem fuß gegen ein schalelement, das sich sehr schwer montieren ließ, einen fluch kam gleich hinterher und siehe da, der bolzen passte in das dafür vorgesehene loch.
und dann sah ich den mann wie er ein kleines lächeln im gesicht hatte es war nur sehr flüchtig, aber ich hatte es gesehen.
und ich dachte mir nur er hätte bestimmt alles dafür gegeben, wenn er nur auch wieder gegen so eine verschissene dreckschalung treten könnte.
Tags: hilflos, sehnsüchtig, verloren, einsam, unsicher, ängstlich, verärgert
jeden morgen um 9:30 geht die haustüre auf und sie schiebt ihren mann bis an die haustüre so das er rausschauen kann, sie steht vor ihm angelehnt an das treppengeländer schaut sie dem treiben auf der strasse zu.
wortlos beobachten beide alles was vor ihrem haus passiert.
eine woche lang habe ich die beiden beobachtet, zwangsläufig sozusagen da unsere baustelle direkt vor ihrem haus war.
ich habe die beiden beobachtet, während sie mich beobachtet haben.
ich habe jeden tag freundlich gegrüßt und jeden morgen nur ein zögerliches und leichtes nicken als antwort bekommen.
bei jedem anderen hätte ich mir wahrscheinlich beim zweiten nicken gesagt na gut, dann lasse ich es eben aber hier war das nicken der beiden ausreichend für mich.
nie habe ich die beiden gesehen das sie sich unterhalten hätten, still und sehr verloren warteten beide nur das etwas passierte und beobachteten ihre umgebung.
ich machte mir so meine gedanken, warum er wohl im rollstuhl saß, er hatte beide beine amputiert.
ich fragte mich welche probleme er wohl hatte, mit dem verlust beider beine, wie er sich fühlt und was er dabei wohl alles mitgemacht hat.
aber wahrscheinlich sind es gefühle die ich nicht nachempfinden kann.
krachend und mit viel lärm trat ich mit dem fuß gegen ein schalelement, das sich sehr schwer montieren ließ, einen fluch kam gleich hinterher und siehe da, der bolzen passte in das dafür vorgesehene loch.
und dann sah ich den mann wie er ein kleines lächeln im gesicht hatte es war nur sehr flüchtig, aber ich hatte es gesehen.
und ich dachte mir nur er hätte bestimmt alles dafür gegeben, wenn er nur auch wieder gegen so eine verschissene dreckschalung treten könnte.
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lemonendres - 7. Sep, 20:43






