hier muss ich wohnen
Meine güte was war vor einigen jahren in unserer gegend noch los, wenn es um fasching ging.
Das fing schon um diese jahreszeit an in der man sich abends verkleidete und um die häuser zog.
Ein altes bettüberzug drei löcher rein etwas um den bauch, maske aufgesetzt und dann ging es los.
Mein ding war dieser ganze trubel nicht so, aber meine mutter leistet gute überzeugungsarbeit und so zog ich einige male mit um die häuser.
Einige meiner schulkameraden holten mich ab, wer da alles dabei war konnte ich nicht erkennen, alle waren in bettüberzug und mit maske verkleidet.
Aus erfahrungen von streifzügen aus den vorherigen tagen, wusste man wo es sich lohnte zu klingeln und wo es was zu trinken gab.
Bei dem opa eines schulkollegen klingelten wir und wurden herreingelassen, es gab faschingskrapfen und apfelmost.
Nachdem die krapfen verdrückt waren und man uns nur noch limonade zum trinken geben wollte, hatten es meine schulkameraden eilig und es ging weiter.
Wieder auf der strasse angekommen war es mir relativ warm und die luft war frischer als je zuvor.
Am nächsten haus angekommen waren wir uns einig unsere masken nicht abzusetzen, man erhoffte sich so mehr alkohol zu bekommen.
Wir stolperten also ins wohnzimmer des nächsten der uns geöffnet hatte, der blick durch die maske war sehr begrenzt.
Ich sah nur das sich vor mir einer in seinem verrutschten bettüberzug verfangen hatte und es ihn längs auf die schnauze legte, dabei riss er natürlich noch jemanden mit.
Auf den schreck das einige von uns fast ihre maske verloren hätten, brachte man uns erst mal einen schnaps, den wir dann da wir ja alle die masken aufhatten mit strohhalmen trinken mussten.
Alles in allem ein heilloses durcheinander, als wir eine schritt aus dieser haustüre traten, traff uns die frische luft diesmal wieder total überraschend und so versuchten wir einen schritt nach dem anderen vorwärts zu kommen.
Plötzlich fiel es einem auf, das wir in die falsche richtung unterwegs waren und es entstand ein laute diskusion oder besser gesagt schreierei auf der strasse.
"also von wo waren wir gekommen" von da sagte einer "also müssen wir nach da".
Ich lachte mir eins, die waren doch doof die wissen nicht mal wohin sie wollen dachte ich so für mich, gut von wo wir kamen wusste ich auch nicht so genau, hatte aber doch zumindest so eine ahnung.
die diskusion war beendet man hatte sich geinigt zwei bettüberzüge setzten sich ab und gingen beleidigt nach hause.
der rest gerade aus, diese richtung.
Die strasse war breit genug zum laufen und jeder autofahrer hat ja schliesslich ein lenkrad, so dachten wir uns das zumindest.
In dieser nacht war noch einiges los, zum glück kamen wir an einem markanten punkt vorbei der mir bekannt vorkam, hier in der nähe musste ich wohnen.
Nicht das ich das gewusst hätte nein, ich hatte es irgendwie im gefühl.
Tags: fasching
Das fing schon um diese jahreszeit an in der man sich abends verkleidete und um die häuser zog.
Ein altes bettüberzug drei löcher rein etwas um den bauch, maske aufgesetzt und dann ging es los.
Mein ding war dieser ganze trubel nicht so, aber meine mutter leistet gute überzeugungsarbeit und so zog ich einige male mit um die häuser.
Einige meiner schulkameraden holten mich ab, wer da alles dabei war konnte ich nicht erkennen, alle waren in bettüberzug und mit maske verkleidet.
Aus erfahrungen von streifzügen aus den vorherigen tagen, wusste man wo es sich lohnte zu klingeln und wo es was zu trinken gab.
Bei dem opa eines schulkollegen klingelten wir und wurden herreingelassen, es gab faschingskrapfen und apfelmost.
Nachdem die krapfen verdrückt waren und man uns nur noch limonade zum trinken geben wollte, hatten es meine schulkameraden eilig und es ging weiter.
Wieder auf der strasse angekommen war es mir relativ warm und die luft war frischer als je zuvor.
Am nächsten haus angekommen waren wir uns einig unsere masken nicht abzusetzen, man erhoffte sich so mehr alkohol zu bekommen.
Wir stolperten also ins wohnzimmer des nächsten der uns geöffnet hatte, der blick durch die maske war sehr begrenzt.
Ich sah nur das sich vor mir einer in seinem verrutschten bettüberzug verfangen hatte und es ihn längs auf die schnauze legte, dabei riss er natürlich noch jemanden mit.
Auf den schreck das einige von uns fast ihre maske verloren hätten, brachte man uns erst mal einen schnaps, den wir dann da wir ja alle die masken aufhatten mit strohhalmen trinken mussten.
Alles in allem ein heilloses durcheinander, als wir eine schritt aus dieser haustüre traten, traff uns die frische luft diesmal wieder total überraschend und so versuchten wir einen schritt nach dem anderen vorwärts zu kommen.
Plötzlich fiel es einem auf, das wir in die falsche richtung unterwegs waren und es entstand ein laute diskusion oder besser gesagt schreierei auf der strasse.
"also von wo waren wir gekommen" von da sagte einer "also müssen wir nach da".
Ich lachte mir eins, die waren doch doof die wissen nicht mal wohin sie wollen dachte ich so für mich, gut von wo wir kamen wusste ich auch nicht so genau, hatte aber doch zumindest so eine ahnung.
die diskusion war beendet man hatte sich geinigt zwei bettüberzüge setzten sich ab und gingen beleidigt nach hause.
der rest gerade aus, diese richtung.
Die strasse war breit genug zum laufen und jeder autofahrer hat ja schliesslich ein lenkrad, so dachten wir uns das zumindest.
In dieser nacht war noch einiges los, zum glück kamen wir an einem markanten punkt vorbei der mir bekannt vorkam, hier in der nähe musste ich wohnen.
Nicht das ich das gewusst hätte nein, ich hatte es irgendwie im gefühl.
Tags: fasching
lemonendres - 6. Feb, 17:17





